Magic Jahn wins the Game
So, mit dieser Überschrift haben die Rosenkavaliere schonmal was zu trinken zum nächsten Training – machen wir mal mit der sachlichen Aufarbeitung des Spiels gegen die Dritte des ESV Dresden weiter.
Nach der wohl besten Angriffsperformance in der letzten Woche beim Spitzenteam aus Bad Gottleuba, wollte man sich dann diese Woche gegen die erfahrenen Recken aus der Landehauptstadt belohnen und endlich die ersten Punkte im Jahr 2025 holen. 14 Recken waren am Start, viele weitere bekamen leider keine Rose von den Bachelors Gneuß und Höhne. Dementsprechend klar – reißt euch zusammen – auch für die, die fehlen
Das man diese Woche keine Temposchlacht wie in Geising erwarten konnte, das war klar. Zum einen war es in Rabu deutlich wärmer und man musste nicht so hetzen, zum anderen war der Gegner auch für seine entspannte Spielweise bekannt – was sicher auch am Alter einiger Protagonisten liegt. Das aber bitte mit Respekt ansehen – Chapeau wie fit da viele noch sind.
Zum Spiel. Der ESV begann wie erwartet – mit langen und konzentrierten Angriffen – es wurde gespielt, bis der erste Radeburger nervös wurde und die Lücke aufging. Max Höhne im Tor konnte einem ein wenig leidtun, denn fast alle Würfe kamen frei von der 6-Meter Linie. Vor tat man sich mit der 5:1 Deckung der Gäste schwer, allein über individuelles Durchsetzungsvermögen konnte man dem Gegner Tore einschenken. Was als probates Mittel wirkte – kaum hatte man mal einen Ballgewinn und spielte schnell nach vorn, da hatte man die leichten Tore auf seiner Seite. Allein, das geschah zu selten. Nach 20 Minuten lag die grüne Karte – und es kamen die Änderungen, die dieses Spiel am Ende auf Radeburger Seite ziehen sollten. Die Abwehr wurde umgestellt, man sollte den Gegner aggressiver angehen, um Würfe aus der zweiten Reihe zu provozieren. Und hinter diese neu aufgestellte Deckung kam Daniel Jahn – ein Wechsel der sich als goldrichtig entpuppen sollte. Denn eben diese Änderungen fruchteten – und alles, was da aus Reihe 2 aufs Tor kam, blieb an Daniel Jahn hängen. Obwohl man fast eine ganze Halbzeit hinterherlief, führte man zur Pause mit einem Tor.
Die zweite Hälfte ist dann schnell erzählt. Hinten ackerte Rabu mit einer Leidenschaft, die beim Gegner Leiden schafft. Vorne blieb es weiter dünne. Aber, mit dem Kampf hinten – und Katze Jahn im Tor konnte man diesen Krimi am Ende mit 20:18 gewinnen – nicht schön, aber elementar wichtig. Matchwinner war mit Sicherheit Sportfreund Jahn, der in 40 Minuten Spielzeit nur 5 Gegentore kassierte und nun auf Angebote aus der Sachsenliga oder gar höher wartet. Aber vor allem die Geschlossenheit in der Defensive führte am Ende zu diesem Ergebnis. Nun kann man am Samstag, 18 Uhr recht entspannt zum Tabellenführer nach Bühlau reisen – bevor danach die Wochen der Wahrheit im Kampf um den Klassenerhalt beginnen.
Für Rabu siegten
Magic-Krake-Katze-Oberliga-Jahn und Höhne im Tor,
Fuhrmann (1), B.M.Kitsch (3), König, Schütt (2), Ich-kann-nur-eine-Heber-pro-Spiel Ströbel (8/4), Habelt, Richter, Klima (2), Schmidt (3), Merkwirth, Hoyer (1), S.D. Nitz