Zum letzten Heimspiel der diesjährigen Landesliga-Saison war der TTC Elbe Dresden in Radeburg zu Gast. Trotz deren Punktspiel vorher im weit entfernten Weißenberg ging es pünktlich um 18:30 Uhr an die Tische.
Anders als gewohnt verlief der Doppelstart für die Radeburger vielversprechend. Chris Rieß und Johannes Meinig kämpften sich nach 2 hoffnungslosen Sätzen zurück ins Spiel und konnten das Spitzendoppel der Gäste am Ende bezwingen. Auch das 3. Doppel um Jonas Lubrich und Mark Domke konnte in 5 Sätzen gewinnen. Der perfekte Start war möglich, denn auch Eric Laubert und Benny Fuchs, als Doppel 1 aufgestellt, hatten durchaus Siegchancen. Aber 2:1-Führung nach Doppeln ist doch auch schon erstmal was.
Die 12 folgenden Einzel lassen sich am Ende am besten paarkreuzweise beschreiben.
Auch wenn es den ein oder anderen negativen Einflussfaktor gab, waren die Radeburger heute im mittleren Paarkreuz chancenlos. 0:4
Im unteren Paarkreuz dagegen trumpften Benny Fuchs und Jonas Lubrich groß auf und gewannen alle vier Spiele. 4:0
Das Drama ereignete sich heute im 1. Paarkreuz. Beim Fußball gibt es den Manuel-Neuer-Reklamier-Arm. Heute in Radeburg konnten sich die Dresdner ihren linken Arm teilweise ans linke Ohr anbinden, weil so viele Entschuldigungen für Netzbälle nötig waren. Aber im Abstiegskampf oder besser gesagt als Absteiger “haste Sch… am Schuh” und die ging auch nicht ab. Umso ärgerlicher, dass sowohl Eric Laubert als auch Chris Rieß für ihre guten Leistungen nicht belohnt wurden. Gerade gegen den Dresdner Goldbach führten beiden schon 2:0, um sich dann doch noch geschlagen geben zu müssen.
Man will nie verlieren, man erkennt gute Leistungen an und gratuliert fair zum Sieg, wenn jemand deutlich besser ist und alles sportlich fair abgelaufen ist. Heute fiel das einigermaßen schwer.
Die gute Laune kam dann am Holzkohlegrill zurück. Nächste Woche dann die letzte Partie der Saison in Oederan.